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Hamburgum

In Hamburgum übernimmt der Spieler die Rolle eines Kaufmanns, der mit der Produktion und Verschiffung von Bier, Zucker und Tuch sein Geld macht.

Ziel des Spiels jedoch ist nicht der Reichtum, sondern der mit dem Geld unterstützte Bau von Kirchen in der Hansestadt. Wer hier am meisten beiträgt und Kirchen zuerst fertigstellt, hat Chancen, mit seinen Prestigepunkten das Spiel zu gewinnen.

Der beidseitige Spielplan bietet zudem die Möglichkeit, in Londinium dasselbe zu tun.

 

 

         

Spielinformationen

Fazit

Bewertung im Überblick

Zielgruppe: Spieletreffs: Strategen, Spiele für Zwei
Alter: 12+
Mitspieler: 2-5
Dauer: 75-90 Minuten
Autor: Matthias Cramer
Verlag: Kosmos
Erstveröffentlichung/Neuauflage: 2011

Links:
https://www.hall9000.de/html/spiel/hamburgum

http://www.cliquenabend.de/spiele/711000-Hamburgum.html

 

Hamburgum ist ein historisches Kirchenbau-Spiel, dass trotz seiner relativen Komplexität ein überschaubare Spiellänge hat.

 

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Bilder zum Spiel

   Hamburgum Brettspiel Rückseite   Hamburgum Brettspiel Karten

 

Ausführliche Bewertung

Icon AugeDer große Spielplan lehnt sich an historische Karten an, auf die recht einfach die unterschiedlichen Handwerks- und Berufshäuser gelegt wurden. Dies hat seinen eigenen Charme, kommt aber nicht an die liebevolle Detailgestaltung anderer Spielpläne heran. Dies gilt auch für die Gebäudeplättchen und Zeichnungen der Kirchen.
Eine Besonderheit sind die lila Kirchen sowie kleine Glöckchen als Spende für den letzten Bauteil jeder Kirche. Die drei Güter Bier, Zucker und Tuch jedoch bestehen lediglich aus farbigen quadratischen Hölzern.

 

Icon AugeIn Hamburgum darf jeder an seinem Einflussbereich in der Stadt und beim Kirchenbau arbeiten, ohne dass ihm das wieder genommen wird. Trotzdem findet ein Wettbewerb statt um die besten Plätze bei der Auslieferung, dem Ziehen der passenden Gebäudekarten und natürlich dem Abschluss der Kirchengebäude.

 

Icon WissenDas Spiel selbst liefert keinen Mehrwert zum Wissen über Kirche und Glauben. Dem hat der Autor abgeholfen durch ein Beiheft vor allem zum geschichtlichen Hintergrund der Hamburger Kirchen. Ein Artikel unter dem Titel „Kirche und Staat“ befasst sich dabei auch mit der Reformation.

         

Icon HandGebäude-, Bürger- und Spendenplättchen sowie das Geld sind aus stabiler Pappe, Kirchen und weiteres Spielmaterial vorwiegend aus Holz. Eine Besonderheit sind hier die Ziegel aus echtem Ziegelstein, die als weitere Kirchenspende dienen. Die Glöckchen sind zwar eine tolle Idee, aber auch echte Leichtgewichte.

 

Icon VerstandDer Spielmechanismus ist gut aufeinander abgestimmt. Der Spieler steht immer vor der Qual der Wahl, lieber erst Waren zu produzieren und zu verschiffen, oder doch gleich den Bau einer Kirche zu starten. Aber nur wer hier den Abschluss mit Holz, Ziegel und Glocke macht, erhält auch die begehrten Prestigepunkte. Also doch warten und später mitbauen?
Eine sehr gute Idee ist das Aktionsrondell, auf dem die Spieler ihren nächsten Spielzug bestimmen. Aber natürlich funken einem die Mitspieler dazwischen, nicht zuletzt, wenn das eigene Schiff vom besten Lieferplatz auf der Elbe – oder der Themse - vertrieben wird.

 

Icon NachfolgeWir leben nicht für uns selbst, sondern für Gott. Dieses Motiv steht hinter Hamburgum, wenn alles letztlich dazu dienen soll, eine Kirche aufzubauen. Und auch wenn es im Spiel wohl mehr um das Ansehen der Anderen geht und Gebäude nicht gleich Glauben ist, ist diese Lebensausrichtung nachahmenswert.

         

portrait gaby  Rezension von Kai Buch

So bewerten wir

     

 

 

 

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